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Eine besonders "erfrischende" Art, das neue Jahr zu begrüßen, pflegt Bostjan Dvorak aus Ulm. Der 49-jährige ist am Neujahrstag bei Schnee und Regen zum Schwimmen in die eisige Donau gestiegen.

Die Luft ist am Neujahrstag mit zwei Grad Celsius nicht viel kühler als die vier Grad kalte Donau. Doch die Temperaturen kurz vor dem Gefrierpunkt schrecken Bostjan Dvorak nicht ab. Der Dozent der Sprachwissenschaften an der Universität Berlin hat sich am Neujahrstag wie immer bis auf die grau-schwarze Badehose ausgezogen - und ist ins Wasser der Donau gestiegen.

Bostjan Dvorak geht bei jedem Wetter schwimmen. Das Neujahrsschwimmen in der Donau ist für ihn ein Ritual. (Foto: SWR, Torsten Blümke)
Ein paar Minuten, länger bleibt Bostjan Dvorak dann doch nicht in der Donau Torsten Blümke

Schon als Kind habe er die Menschen in der Wolga baden sehen. Das habe ihn beeindruckt, so Dvorak. Bis heute hält er an der Tradition des Winterbadens fest. Auch sonst ist der 49-Jährige nicht besonders kälteempfindlich. Seit 30 Jahren trägt er keine Winterjacke und lange Zeit hat er auch seine Wohnung nicht geheizt, erzählt er.

"Es ist sehr belebend. Und wenn man herauskommt, ist man wie neugeboren."

Bostjan Dvorak über die Wirkung des winterlichen Bades

Das Bad in der Donau belebt und, davon ist Dvorak überzeugt, es schützt. Er hatte lange keine richtige Erkältung mehr, erzählt er. Doch allzu lang bleibt der 49-Jährige nicht im Wasser, zu schnell drohe eine Unterkühlung.

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