Beschäftigte der Rehabilitationsklinik Ulm, RKU, demonstrieren gegen die von ihnen befürchtete Zerschlagung des RKU. (Foto: SWR)

Angst vor Zerschlagung

RKU-Beschäftigte demonstrieren vor der Ulmer Uniklinik

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Beschäftigte der Rehabilitationsklinik Ulm, kurz RKU, haben am Mittwochmittag vor der Uniklinik Ulm gegen die von ihnen befürchtete Zerschlagung des RKU demonstriert.

Anlass für die Kundgebung war eine Sitzung des Aufsichtsrates, bei der es um die Zukunft des RKU gehen soll. Die Uniklinik Ulm hatte das RKU im Dezember vergangenen Jahres komplett übernommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befürchten nun, dass die wirtschaftlich erfolgreiche Neurologie mit der Behandlung von Schlaganfallpatienten an die Uniklinik wandert, der Bereich Rehabilitation mittelfristig an einen externen Betreiber abgegeben oder ganz geschlossen wird.

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Stephan Schwarz ist seit 20 Jahren Physiotherapeut am RKU und kennt die Sorgen der Kolleginnen und Kollegen. "Die Hauptforderung ist, dass das RKU in seiner Gesamtheit, in dieser Verknüpfung aus Akutmedizin und Therapie eins bleibt", sagte er am Mittwoch am Rande der Kundgebung. Eine Zerspaltung berge wirtschaftliche Risiken und Probleme. Am RKU in Ulm arbeiten rund 700 Menschen. Pro Jahr werden mehr als 7.000 Patienten stationär behandelt, rund 20.000 ambulant.

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