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Die Coronakrise hat verheerende Auswirkungen auf den Ausbildungsmarkt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der IHK Schwaben, zu der auch die Kreise Neu-Ulm, Dillingen, Günzburg und Donau Ries gehören. Zwei von drei Unternehmen klagen demnach über zu wenige Bewerber für ihre offenen Ausbildungsplätze. Dieser Trend zeichnet sich laut IHK Schwaben zwar bereits seit den vergangenen Jahren ab, hat sich aber durch die Coronakrise weiter verschärft. Wenn der Nachwuchs fehlt, steige auch die Gefahr des Fachkräftemangels. Viele Realschulabsolventinnen und -absolventen entscheiden sich für weiterführende Schulen, weil das für sie meist der sicherere Weg sei. Unternehmen haben zudem während der Corona-Pandemie nur selten Kontakt zu Jugendlichen. Ausbildungsmessen oder Praktika seien weggefallen, heißt es.

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