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In Ulm und in Neu-Ulm gelten unterschiedliche Corona-Verordnungen. Obwohl die Ministerpräsidenten bundesweit einheitliche Vorschriften angekündigt hatten, unterscheiden sich manche Maßnahmen.

In Neu-Ulm, also in Bayern dürfen höchstens zehn Menschen aus maximal zwei verschiedenen Haushalten zusammenkommen.

In Ulm auch Personen aus mehr Haushalten erlaubt

In Ulm, also in Baden-Württemberg, gibt es bei dieser Corona-Regel Ausnahmen: Zwar ist auch hier die Zahl auf zehn Personen begrenzt. Jedoch darf man sich innerhalb der Familie mit Menschen treffen, mit denen man in gerader Linie verwandt ist, auch wenn sie aus mehr Haushalten kommen. Dazu zählen auch Geschwister und deren Nachkommen, sowie Ehe- und Lebenspartner.

Wer darf sich draußen treffen?

Hier gelten in Bayern dieselben Regeln wie im Privaten. Außerdem darf auf öffentlichen Plätzen und Anlagen nicht gefeiert werden – auch nicht mit dem eigenen Hausstand oder zu zweit. Was genau als Feier gilt, ist allerdings nicht näher festgelegt. Auch am anderen Ufer der Donau, in Baden-Württemberg, gelten dieselben Regeln wie im Privaten.

Stühle in einer Lokalität hochgestellt (Symbolbild) (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Frank Rumpenhorst)
Stühle in einer Lokalität hochgestellt (Symbolbild) Frank Rumpenhorst

Darf man Einkaufen gehen?

Sowohl in Baden-Württemberg als auch in Bayern gilt: Ja. Die Einzelhandelsgeschäfte bleiben geöffnet. Es gibt aber wieder Beschränkungen, was die Zahl der zeitgleich im Laden zugelassenen Menschen angeht – ein Kunde pro zehn Quadratmeter Ladenfläche, heißt es. Natürlich gilt weiter für alle die Maskenpflicht. Mund-Nasen-Schutz muss getragen werden.

Verkauf von Alkohol - in Neu-Ulm strengere Regeln

In Bayern darf zwischen 22 und sechs Uhr Alkohol weder verkauft noch ausgeliefert werden, dort bringt der Pizzadienst also keinen Wein. In Baden-Württemberg gibt es dazu gar keine Regelung. Auf Ulmer Seite sind die Corona-Regeln also insgesamt ein wenig lockerer.

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