Unterschiedliche Corona-Lockerungen in den von Donau getrennten Städten Ulm und Neu-Ulm (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Felix Kästle)

Unterschiede zwischen Baden-Württemberg und Bayern

"Alarmstufe" und "Warnstufe Rot": Das gilt in Ulm, das in Neu-Ulm

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In Bayern gilt bereits seit Dienstag die "Warnstufe rot", in Baden-Württemberg die "Alarmstufe" seit Mittwoch. Auch dieses Mal gibt es Unterschiede zwischen Ulm und Neu-Ulm.

Kontaktbeschränkungen in Ulm, aber nicht in Neu-Ulm

Mit der "Alarmstufe" gelten in Baden-Württemberg wieder Kontaktbeschränkungen. Laut Corona-Verordnung darf sich in Ulm ein Haushalt nur noch mit einer weiteren Person treffen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Geimpfte und Genesene. Auch Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren, Schwangere und Stillende sowie Menschen, die sich nicht impfen lassen können, zählen nicht mit. In Neu-Ulm gelten hingegen trotz "Warnstufe Rot" keine Kontaktbeschränkungen.

FFP2-Maskenpflicht in Neu-Ulm

In Neu-Ulm gilt wieder die FFP2-Maskenpflicht. In Ulm kann hingegen auch eine OP-Maske getragen werden. Bayern hat mit Inkrafttreten der "Warnstufe rot" die FFP2-Maskenpflicht auch auf Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Menschen unter freiem Himmel ausgeweitet.

Wo die 2G-Regel gilt

Seit Mittwoch benötigen Bürgerinnen und Bürger in Ulm einen Impf- oder Genesenen-Nachweis für einen Besuch in Restaurants, Cafés, Veranstaltungen oder in Hotels. In Neu-Ulm gilt die 2G-Regel bereits seit Dienstag. Die bayerische Landesregierung stellt Clubs und Diskotheken zudem frei, ein 2G-Plus-Modell zu nutzen. Das heißt Genesene und Geimpfte müssen zusätzlich einen negativen Schnelltest vorlegen. Das könnte sich aber ändern. Der bayerische Landtag stimmt am Dienstag (23.11.) über verschärfte Maßnahmen ab.

Corona-Alarmstufe in BW ab Mittwoch (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Marijan Murat)
2G gilt sowohl in Bayern als auch in Baden-Württemberg in Cafés und Restaurants. picture alliance/dpa | Marijan Murat

Einzelhandel - Unterschiede zwischen Ulm und Neu-Ulm

Während es in Neu-Ulm keine Beschränkungen im Einzelhandel gibt, haben Ungeimpfte in Ulm mit der "Alarmstufe" nur noch Zugang zu Geschäften der Grundversorgung. Darunter zählen unter anderem Metzgereien, Baumärkte, Tankstellen, Supermärkte sowie Optiker. Mode-Kaufhäuser und Schuhläden können nur unter Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests besucht werden.

Wo bisher keine Beschränkungen gelten

In Bus und Bahn muss zwar nach wie vor Maske getragen werden, Beschränkungen gelten bislang noch nicht. Das könnte sich aber ändern. Die möglichen Partner der bundesweiten Ampelkoalition haben eine 3G-Regel ins Gespräch gebracht. In der Region lässt sich das nach Angaben der Verkehrsgesellschaften nicht umsetzen. Auch der Besuch von Gottesdiensten ist nach wie vor ohne 3G-Nachweis möglich.

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