Eine neue Anpassung der Corona-Verordnung ist in Arbeit. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow)

Unterschiede zwischen Baden-Württemberg und Bayern

So sind aktuell die Corona-Regeln in Ulm und Neu-Ulm

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Die Corona-Verordnungen werden immer wieder aktualisiert, es gelten weiter unterschiedliche Regeln für Ulm und Neu-Ulm mit den angrenzenden baden-württembergischen und bayerischen Landkreisen.

Nach der Bund-Länder-Schalte am 16. Februar 2022 hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) den Landtag über weitere vorsichtige Öffnungsschritte in Baden-Württemberg informiert. Diese sind bis zum 20. März in drei Öffnungsschritten geplant. Eine neue Corona-Verordnung gilt seit dem 23. Februar. In Bayern gelten seit 17. Februar neue Corona-Regeln.

In der Gastronomie gilt wieder die 3G-Regel

Baden-Württemberg kehrt jetzt zur angepassten Warnstufe zurück. In der Gastronomie und Hotellerie gilt somit wieder die 3G-Regel. Der Zugang ist damit für Geimpfte, Genesene und Getestete möglich. Es reicht ein negativer Antigen-Schnelltest, der ab dem Zeitpunkt der Probenentnahme nicht älter als 24 Stunden sein darf. Die Abholung von Speisen und Getränken ist ohne Einschränkung möglich.

Bund-Länder-Beschluss am 4. März

In der Warnstufe war ursprünglich noch 2G für Innenräume und 3G für Tische im Freien vorgesehen. Hier hat sich die Landesregierung aber auf eine einheitliche 3G-Regel verständigt, wie auch im Bund-Länder-Beschluss für 4. März vorgesehen.

Bayern - in der Gastronomie weiterhin 2G-Regel

Laut Ministerium bleibt es in Bayern, etwa in Neu-Ulm, in der Gastronomie und im Beherbergungswesen unverändert bei 2G. Der Zutritt ist also geimpften und genesenen Personen vorbehalten, wer noch nicht geboostert ist, braucht keinen negativen Test mehr. Bei zwingend erforderlichen, unaufschiebbaren, nicht touristischen Reisen soll der Aufenthalt in Beherbergungsbetrieben auch weiterhin für ungeimpfte und nicht genesene Gäste erlaubt sein. Hier muss bei Ankunft ein negatives Testergebnis vorgelegt werden.

Einzelhandel ohne Zugangskontrollen

Der Zugang zum Einzelhandel ist künftig bundesweit für alle Personen ohne Kontrollen möglich. Dies wurde bereits seit dem 9. Februar in Baden-Württemberg umgesetzt. Es besteht aber weiterhin noch eine FFP2-Maskenpflicht.

Auch in Bayern waren die 2G-Zugangsbeschränkungen im Einzelhandel seit einer Entscheidung des bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) bereits weggefallen.

3G statt 2G beim Friseur

Für Friseurbesuche und andere körpernahe Dienstleistungen wie Massage, Fußpflege und kosmetische Behandlungen gilt in Bayern seit dem 9. Februar 3G - Ungeimpfte müssen keinen negativen PCR-Test mehr vorlegen, es reicht ein negatives Ergebnis eines Antigen-Schnelltests. Auch in Baden-Württemberg gilt für Friseurbesuche die 3G-Regel. Auch Kontaktdaten müssen jeweils nicht mehr angegeben werden.

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FFP2-Maskenpflicht bleibt bestehen

Das Tragen einer FFP2-Maske in Innenräumen ist in Baden-Württemberg bereits seit dem 28. Januar für Erwachsene Pflicht. Das gilt überall da, wo Masken vorgeschrieben sind. Auch in Bussen und Bahnen gilt eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken.

In Bayern gilt die FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, Bussen und Bahnen schon länger. Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren müssen dagegen nur eine medizinische Maske tragen.

In Baden-Württemberg sollen Faschingsumzüge jetzt doch erlaubt sein

Etwas überraschend hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) angekündigt, dass auch Faschingsumzüge wieder möglich sein sollen: "Veranstaltungen zur Pflege des örtlichen Fasnet-Brauchtums sind in Absprache mit den zuständigen Behörden unter der 3G-Regel möglich", so Kretschmann. Öffentliche Veranstaltungen im Fasching sollen laut Ministerium auch in Bayern grundsätzlich erlaubt sein. Dabei gilt im Freien wie in Innenräumen die 2G-Regel.

Bayern: Kontaktbeschränkungen nur noch für Ungeimpfte

Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene hat Bayern am 17. Februar aufgehoben. Bei privaten Treffen zwischen geimpften und genesenen Personen gibt es damit keine Maximalanzahl mehr. Die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte bleiben allerdings unverändert: Private Zusammenkünfte, egal ob im privaten oder im öffentlichen Raum, an denen auch Ungeimpfte teilnehmen, sind grundsätzlich nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes sowie höchstens zwei weiteren Personen eines weiteren Hausstands möglich.

In Baden-Württemberg war für für private Treffen von Geimpften und Genesenen die Begrenzung auf zehn Personen bereits weggefallen. Ungeimpfte und Nicht-Genesene dürfen sich seit dem 23. Februar mit bis zu zehn weiteren Personen treffen, der eigene Haushalt und Geimpfte und Genesene zählen bei einem solchen Treffen nicht dazu.

Für beide Bundesländer gilt: Kinder unter 14 Jahren sind von der Beschränkung ausgenommen.

Kino: 2G in Bayern, 3G in Baden-Württemberg

Die 2G-Plus-Regel kommt in Bayern aktuell nicht mehr zum Tragen. Auch im Sport- und Kulturbereich mit Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Bühnen und Kinos gilt für Zuschauer seit dem 17. Februar 2G. Ebenso auf Messen, Tagungen, Kongressen, in geschlossene Räumlichkeiten der bayerischen Verwaltung der Schlösser, Gärten und Seen, bei Führungen in geschlossenen Räumen, Schauhöhlen, Besucherbergwerken oder auf Indoorspielplätzen. In Baden-Württemberg gilt für den Zutritt in ein Kino jetzt die 3G-Regelung, wie auch im Theater oder bei Sportveranstaltungen.

Clubs und Diskotheken: 2G-Plus in Baden-Württemberg

Zu den Lockerungen, die jetzt in Baden-Württemberg in Kraft getreten sind, zählt auch, dass Clubs und Diskotheken unter 2G-Plus-Auflagen wieder öffnen dürfen. Sprich: Nur wer vollständig geimpft, geboostert oder genesen ist und zusätzlich einen negativen Corona-Test vorlegen kann, darf eintreten. Außerdem gilt die Maskenpflicht, allerdings kann die Maske beim Essen, Trinken und auf der Tanzfläche abgenommen werden.

Clubs und Diskotheken ab 4. März auch in Bayern wieder offen

In Bayern sollen Clubs und Diskotheken ab dem 4. März zwar wieder öffnen dürfen - zunächst aber nur für Genesene und Geimpfte mit zusätzlichem Test oder Booster-Impfung (2G-Plus-Modell). Ob die Maskenpflicht trotz dieser strengen Regel dann weiterhin gilt, ist bislang noch nicht klar.

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SWR