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Im Landtag haben die Parteien am Donnerstag über die von Bund und Ländern beschlossenen weiteren Corona-Regeln diskutiert. SPD-Fraktionschef Andreas Stoch aus Heidenheim forderte klare Perspektiven.

Der Fraktionschef der SPD aus Heidenheim forderte von der grün-schwarzen Landesregierung eine klarere Linie bei der Bekämpfung der Pandemie. So sei die Organisation der Impfungen derzeit für die Menschen nicht nachvollziehbar, sondern sorge vielfach eher für Frust und schade der Akzeptanz.

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Jede neue oder verlängerte Einschränkung müsse außerdem gut begründet werden, erklärte Stoch. Die Bürgerinnen und Bürger seien sonst nicht endlos bereit, den Weg mit zu gehen. Dabei unterstützte er durchaus manche Entscheidung. So halte er es für richtig, dass sich die Forderung nach mehr Homeoffice auch an die Arbeitgeber gerichtet habe, sagte Stoch in seiner Rede im Landtag.

Harsche Kritik am Umgang mit Kindergärten und Schulen

Harsche Kritik übte Stoch an den öffentlichen Ankündigungen der beiden Regierungsparteien zur Öffnung von Kindergärten und Schulen. Es gebe offensichtlich unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie eine schrittweise Öffnung ab Februar aussehen könnte. Die SPD wolle nun einen eigenen Vorschlag erarbeiten, wie eine sichere Öffnung der Schulen ab Februar gelingen könnte.

Landtagssondersitzung zu neuen Beschlüssen Kretschmann verteidigt Öffnung der Grundschulen: Start maximal in halben Klassen

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