Es war ein Trümmerfeld, das ein 89-Jähriger am Donnerstagabend mit seinem Auto in Neu-Ulm Ludwigsfeld hinterlassen hat. Am Ende der Fahrt über einige hundert Meter steht laut Polizei ein Sachschaden von rund 200.000 Euro - nach bisheriger Schätzung.
Der Senior kam laut Polizei mit Nasenbluten davon, weil der Airbag seines Wagens auslöste. Die Chaosfahrt begann beim Ausparken und endete in einer Doppelgarage. Das Technische Hilfswerk musste die einsturzgefährdete Garage sichern.
Zwei Autos bei Rückwärtsfahrt beschädigt
Die Unfallfahrt begann bereits beim ersten Rangier-Manöver: Der 89-Jährige hatte am Straßenrand geparkt und stieß beim Rückwärtsfahren so heftig gegen das hinter ihm stehende Auto, dass dieses weitere Schäden verursachte. Zum einen wurde es auf ein angrenzendes Grundstück geschoben und krachte dort gegen eine Mauer. Zum anderen prallte es auf ein weiteres Auto, das ebenfalls beschädigt wurde.
Chaosfahrt des 89-Jährigen endet in einer Doppelgarage

Bei der anschließenden Vorwärtsfahrt beschädigte das Auto des Seniors eine weitere Grundstücksmauer, bevor die Fahrt in der nächsten Kurve ein jähes Ende an einer Doppelgarage nahm.
Das Auto des 89-Jährigen durchbrach das Garagentor und prallte in der Garage auf ein dort geparktes Auto. Dieses wurde gegen die Garagen-Rückwand geschoben und beschädigte diese stark. Die Doppelgarage gilt jetzt als einsturzgefährdet und muss möglicherweise abgerissen werden.

Wie es zu der Unfallfahrt des Autofahrers kam, wird derzeit noch untersucht. Unter Alkohol oder Drogen habe der 89Jährige nicht gestanden, teilte das zuständige Polizeipräsidium in Kempten mit.