Ein Feuerwehrmann versucht brennende Heuballen in Steinheim im Albuch zu löschen. (Foto: onw-images / Dennis Straub)

Gefahrenmeldung über Nina-Warn-App an Bevölkerung

Brand in Steinheim: Feuerwehr löscht 300 brennende Strohballen

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Sarah Umla
Sarah Umla (Foto: SWR)
Volker Wüst
Volker Wüst (Foto: SWR, SWR - Alexander Kluge)

14 Stunden war die Feuerwehr im Einsatz - seit Freitagmittag sind die brennenden Strohballen auf einem Feld bei Steinheim am Albuch gelöscht. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus.

Die Flammen vernichteten rund 300 Strohballen. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von 30.000 Euro. Die Löscharbeiten nahe Steinheim am Albuch (Kreis Heidenheim) gestalteten sich schwierig. Um überhaupt zu dem Brand auf dem freien Feld zu gelangen, musste die Feuerwehr zunächst zwei Wasserleitungen legen, jede etwa 800 Meter lang.

Eine weitere Herausforderung für die Einsatzkräfte: Sie mussten Bagger und anderes schweres Gerät einsetzen und die Strohballen auseinanderziehen, um die Glutnester zu erreichen, erläuterte der Kommandant der Feuerwehr Steinheim, Ulrich Weiler, dem SWR. Ein kontrolliertes Abbrennen sei nicht möglich gewesen. "Neben den Strohballen lagern noch andere Futtervorräte hier, die wollten wir retten", so Weiler. Die Rauchentwicklung sei massiv gewesen.

Wie die Polizei mitteilte, hatte vermutlich gegen 21 Uhr zunächst nur ein Strohballen gebrannt. Das Feuer habe dann auf weiteres Stroh übergegriffen.

Nina-Warn-App schlug an

Die Bevölkerung war wegen der starken Rauchentwicklung aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Hinweis wurde auch über die Nina-Warn-App des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katatrophenhilfe auf Smartphones verbreitet. Es seien jedoch keine giftigen Gase ausgetreten, so die Polizei.