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Eine Betrügerbande soll Unternehmen im In- und Ausland um Millionen Euro geprellt haben. Zur Aufklärung der Taten hat laut Polizei wesentlich ein geschädigtes Unternehmen aus dem Kreis Neu-Ulm beigetragen.

Dem Unternehmen im Kreis Neu-Ulm ist laut einem Polizeisprecher ein Schaden von 275.000 Euro entstanden. Die Ermittlungen in diesem Fall haben demnach dazu geführt, die Betrugsmasche der Bande zu entschlüsseln. Die Betrüger hatten sich per Mail an Firmen gewandt und sich dabei als tatsächlich existierende Großkunden ausgegeben. So konnte die Bande Lieferungen von hochwertigen Elektroartikeln und Zubehör auslösen.

Männer in Handschellen  (Foto: dpa Bildfunk, Uli Deck)
Die Polizei hat nach Ermittlungen im Kreis Neu-Ulm eine internationale Betrügerbande gefasst (Symbolbild) Uli Deck

In Westafrika organisiert

Die Täter teilten sich dabei in Teams auf und kümmerten sich auch darum, die Spuren zu verwischen. Außerdem organisierten sie die Logistik und den Weiterkauf. Auch Firmen aus Hessen und Hamburg sowie aus Frankreich und Belgien sind laut Polizei betroffen. Verdeckte Ermittlungen führten nun zur Festnahme von mutmaßlichen Tätern in Belgien und Frankreich. Der Betrug wurde offenbar maßgeblich von Westafrika aus organisiert.

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Kriminalreport Südwest SWR Fernsehen

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