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Am Dienstag sollen die Gespräche mit der IG Metall über den geplanten weiteren Stellenabbau beim Autozulieferer Bosch AS in Schwäbisch Gmünd fortgesetzt werden. Es geht um 1.000 Stellen.

Viele Mitarbeiter machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Der Abbau der weiteren 1.000 Stellen bis 2022 soll etwa zu gleichen Teilen einerseits das Werk, auf der anderen Seite aber auch die Verwaltungs-, Vertriebs- und Entwicklungsfunktionen betreffen, wurde kürzlich bekannt. Die Markt- und Wettbewerbssituation zwinge das Unternehmen zu diesem Schritt, so die Firma am Montag gegenüber dem SWR. Deshalb solle die bis 2022 gültige Standortvereinbarung "angepasst“ werden, hieß es.

IG Metall spricht von Vertragsbruch

Der in einer Vereinbarung bereits beschlossene Abbau von 760 Stellen sei zwischenzeitlich erfolgt, so das Unternehmen weiter. Die Gewerkschaft IG Metall spricht in diesem Zusammenhang von einem Vertragsbruch.

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