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Nach wie vor ist unklar, wieviel Bundesgelder für Batterieforschungsprojekte nach Baden-Württemberg fließen werden. Daran hat auch ein Besuch der baden-württembergischen Wirtschafstministerin Hoffmeister-Kraut im Bundesforschungsministerium nichts geändert.

Nach der Entscheidung für eine Batterieforschungsfabrik in Münster statt Ulm hat Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut sich in Berlin mit Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (beide CDU) getroffen. Nach dem Treffen im Bundesforschungsministerium erklärte Hoffmeister-Kraut dem SWR, sie könne dem geplanten Konzept in dieser Konstellation nicht zustimmen. Erst müsse geklärt werden, wie viel Geld Baden-Württemberg für Batterieprojekte bekomme.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Wettbewerb soll über Fördermittel entscheiden

Der Bund will nicht in Ulm, sondern in Münster die zentrale Batterieentwicklung ansiedeln und dort 400 Millionen Euro investieren. Baden-Württemberg war daher bisher davon ausgegangen, dass der Bund einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag für die Batterieforschung in Ulm bewilligen werde. Forschungsstaatssekretär Wolf-Dieter Lucas ließ dies aber ausdrücklich offen. Er sagte im SWR, Baden-Württemberg habe bisher bei den Finanzmitteln immer an erster Stelle gestanden. Ob das jetzt auch so sei, müsse sich nun im Wettbewerb um die Fördermittel zeigen. Fest steht, dass der Bund 100 Millionen Euro für weitere Projekte rund um die Batterieforschung bundesweit zur Verfügung stellen will.

Allerdings scheint jetzt sogar mehr Geld in die Forschung außerhalb Münsters investiert zu werden, als bisher angenommen. Denn von den geplanten 400 Millionen Euro Forschnungsgeldern für Münster kann innerhalb der nächsten vier Jahre nicht alles gebraucht werden. Dadurch werden Fördermittel für andere Projekte frei. Über 100 Millionen Euro.

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