Polizeieinsatz am Stuttgarter Bahnhof nach Kickers Spiel (Foto: IMAGO, IMAGO / Eibner)

Pyrotechnik, Schlägerei, Auseinandersetzungen

Zahlreiche Ausschreitungen bei WFV-Pokalfinale Stuttgart gegen Ulm

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Im Umfeld des WFV-Pokalfinales Stuttgarter Kickers gegen den SSV Ulm 1846 kam es laut Polizei zu zahlreichen Ausschreitungen. Die Probleme begannen schon vor dem Spiel.

Gleich bei ihrer Ankunft in Stuttgart zündeten SSV-Fans nach Polizeiangaben noch am Bahnhof Pyrotechnik. Etwa 300 Ulmer Anhänger wurden daraufhin kontrolliert. Einige versuchten, die Polizeikette zu durchbrechen. Die Beamten setzten Pfefferspray ein. Im Anschluss an die Kontrollen wurden die Ulmer mit Sonderzügen zum Stadion gebracht, offenbar kamen sie aber da erst nach dem Anpfiff an. Einige Ulmer Fans fühlten sich nach eigenen Aussagen durch den Polizeieinsatz schikaniert.

Spielunterbrechung wegen Rauch

Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste das Spiel unterbrochen werden, weil beide Fangruppen - Stuttgarter wie Ulmer - Rauchtöpfe und Pyrotechnik abbrannten. Gegen Ende des Spiels kam es im Stadion zu einer Auseinandersetzung im Ulmer Block, dabei wurde ein 32-Jähriger leicht verletzt. Ein 44-jähriger Tatverdächtiger wurde zunächst festgenommen, später aber wieder frei gelassen.

Jagd auf Ulmer Fans

Nach dem Abpfiff ging es weiter. Vermummte Stuttgarter Fans versuchten die Ulmer anzugreifen. Die Polizei ging erneut dazwischen und nahm 121 Randalierer in Gewahrsam. Gegen sie wird unter anderem wegen Landfriedensbruch ermittelt und es wurden Strafverfahren eingeleitet. Pech hatten die Ulmer bei der Rückfahrt: Angeblich war der Zug nach Ulm überfüllt. Er stoppte in Geislingen und zahlreiche SSV-Anhänger mussten aussteigen.

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