Ein Tornado hat in vielen Wäldern im Ostalbkreis große Schäden verursacht (Foto: Landratsamt Ostalbkreis)

Aufforstung beginnt im Herbst

Aufräumarbeiten nach Tornado im Ostalbkreis fast abgeschlossen

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Im Mai hatte ein Tornado große Waldflächen im Ostalbkreis zerstört: Zweieinhalb Monate später sind fast alle umgestürzten Bäume entfernt. Betroffen waren größtenteils private Waldbesitzer.

80 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer hatten die Verwüstungen des Tornados getroffen. Der wirbelte am 20. Mai dieses Jahres kurz, aber mit zerstörerischer Kraft durch den Ostalbkreis, beschädigte Autos und Stromleitungen und schlug eine Schneise in das Waldgebiet zwischen Laubbach-Stausee und Aalen-Fachsenfeld.

Abtsgmünd

Ausmaß rund um Abtsgmünd wird nach und nach deutlich Tornado verwüstet Wälder im Ostalbkreis

Ein Tornado hat am vergangenen Freitag im Ostalbkreis eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Das Ausmaß wurde erst nach und nach deutlich. Betroffen sind Waldgebiete rund um Abtsgmünd.  mehr...

Doppelt so viel Holz wie in einem normalen Erntejahr aus dem Wald geholt

22.500 Festmeter Sturmholz seien angefallen, so das Landratsamt des Ostalbkreises am Dienstag. Das sei doppelt so viel Holz, wie im ganzen Revier in einem Jahr geerntet werde. Die Waldbesitzer waren mit den Aufräumarbeiten überfordert, so habe es Hilfe vom Frostdezernat des Ostalbkreises und von der Gemeinde Abtsgmünd gegeben.

Landrat Dr. Joachim Bläse, Abtsgmünder Bürgermeister Armin Kiemel, Kreis-Forstdezernent Johann Reck und Revierleiter Peter Kommander: Holzarbeiten nach Tornado bei Abtsgmünd sind weitgehend abgeschlossen (Foto: Pressestelle, Gemeinde Abtsgmünd)
Der Abtransport des Sturmholzes dauert jetzt noch etwas (Landrat Dr. Joachim Bläse (CDU), der Abtsgmünder Bürgermeister Armin Kiemel, Kreis-Forstdezernent Johann Reck und der zuständige Revierleiter Peter Kommander). Pressestelle Gemeinde Abtsgmünd

Die Experten halfen, die wild durcheinander liegenden Stämme aus dem Wald zu holen. Das sei auch deswegen wichtig gewesen, weil die Arbeiten am Sturmholz gefährlich sein können, die Stämme stehen teilweise unter Spannung, bei fehlender Expertise drohe Lebensgefahr, hieß es vom Landratsamt des Ostalbkreises.

Die Aufräumarbeiten im Wald sind fast abgeschlossen. Das Holz habe sich aber gut verkaufen lassen. Im Herbst sollen die betroffenen Waldgebiete wieder aufgeforstet werden, das könne bis weit ins Jahr 2023 dauern.

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