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Die Corona-Krise stresst viele Familien: Kinder müssen daheim bleiben, die Eltern mit ihnen lernen und noch von zu Hause aus arbeiten. Gegen Familienstress kann bewusstes Atmen helfen.

Aber nicht irgendwie, sondern mit einfachen Atemübungen, empfiehlt die Neu-Ulmer Atemlehrerin Margaretha Zipplies. Allerdings hat auch sie ihre Kurse erst einmal wegen des Coronavirus absagen müssen und bietet jetzt kurze Videos für daheim an.

Leichte Übungen

Die leichten Übungen dauern zwei bis drei Minuten und brauchen wenig Platz. Das "Beckenkreisen über die Sitzbeinhöcker" oder "Schütteln" kann man zum Beispiel im Badezimmer ausprobieren. Die meisten Atemübungen werden im Stehen, Gehen oder Sitzen durchgeführt.

"Atmen muss man Üben"

Ihre Lieblingsfrage ist übrigens: "Schnaufst Du noch oder atmest Du schon? Denn der Atem im Unbewussten hat nicht die Heilkräfte wie der bewusste Atem. Zu viele Menschen lassen den Ausatmen gar nicht wirklich zu."

"Pa, Pe, Pi, Po, Pu"

Atemlehrerin Margaretha Zipplies

"Bei Ärger oder Stress gehen Sie abseits", rät die Atempädagogin, "zum Beispiel ins Badezimmer und lassen Sie den Atem mit lauten Lauten raus: Pa, Pe, Pi, Po, Pu. Runterkommen dauert so nicht länger als zwei Minuten, bis Sie selbst wieder lachen."

Die drei besten Atemübungen

Die besten Atemübungen von Margaretha Zipplies "Schütteln und Plappern"

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