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Die Zahl der Arbeitslosen im Raum Donau-Iller und in Ostwürttemberg veränderte sich im Dezember nur leicht. Die Zahl Betriebe, die Kurzarbeit anmelden, stieg erneut, so die Arbeitsagenturen am Dienstag.

Rot-weißes Schild mit dem Logo der Agentur für Arbeit, darauf sind ein paar Regentropfen (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance dpa dpa-Zentralbild Hendrik Schmidt)
Die Zahl der Arbeitslosen hat im Dezember 2020 zumeist leicht abgenommen (Symbolfoto). picture alliance dpa dpa-Zentralbild Hendrik Schmidt

Anders als sonst im Dezember üblich, ist die Zahl der Jobsuchenden im Bereich der Agentur für Arbeit in Ulm gesunken. Die Unternehmen nutzen seit dem Teil-Lockdown vermehrt das Mittel der Kurzarbeit, um ihr Personal zu halten, erklärt eine Sprecherin der Ulmer Arbeitsagentur die Entwicklung.

„Die Auswirkungen des Lockdowns sind hauptsächlich an der geringen Personalnachfrage und an der angezeigten Kurzarbeit zu erkennen."

Christine Landskron-Rieger, Arbeitsagentur Ulm

390 Anzeigen für Kurzarbeit für mehr als 4.300 Arbeitnehmer seien eingegangen, hieß es weiter. Am Stellenmarkt gebe es kaum Bewegung. Die Arbeitslosenquote blieb bei 3,2 Prozent.

"Der Lockdown wird in den kommenden Wochen seine Spuren hinterlassen"

Auch in Ostwürttemberg sank die Zahl der Arbeitssuchenden leicht auf etwas mehr als 10.000 Menschen. Die Arbeitslosenquote blieb bei vier Prozent. Die Entwicklung sei in den beiden Kreisen Heidenheim und Ostalb ähnlich verlaufen: Wenige meldeten sich arbeitslos, allerdings konnten auch wenige aus der Arbeitslosigkeit heraus eine neue Stelle antreten.

„Dennoch wird der Lockdown in den kommenden Wochen in vielen Branchen weitere Spuren hinterlassen und für eine Eintrübung auf dem Arbeitsmarkt sorgen. "

Elmar Zillert, Leiter der Arbeitsagentur in Aalen

Leicht steigende Arbeitslosenzahlen werden zum Teil aus den bayerischen Landkreisen gemeldet. Die Arbeitslosenquote stieg aber nur im Kreis Günzburg. Auch hier legte die Kurzarbeit mit Beginn des Teil-Lockdowns wieder zu.

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