Menschen haben sich in Heidenheim zu einer Friedensdemo wegen des Krieges in der Ukraine versammelt (Foto: SWR, Christian Hammer)

Für Frieden und Solidarität

1.000 Menschen bei Mahnwache in Heidenheim gegen Krieg in der Ukraine

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Emotional, deutlich und einig: Rund 1.000 Menschen haben bei einer Friedensdemo in Heidenheim für ein Ende des Ukraine-Krieges demonstriert. Abgeordnete appellierten direkt an Putin.

Zu einem klaren Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine sind auf dem Heidenheimer Rathausplatz am Sonntagabend rund 1.000 Menschen zusammengekommen. Unter starkem Beifall forderte der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD, Andreas Stoch aus Heidenheim, Putin direkt auf, den Krieg sofort zu beenden. Dem schloss sich auch der Landtagsabgeordnete der Grünen, Martin Grath, an. Heidenheims Oberbürgermeister Michael Salomo (SPD) versprach, dass die Stadt alles unternehmen werde, damit Geflüchtete eine neue Heimat finden.

Der Landrat des Landkreises Heidenheim, Peter Polta (parteilos), rief die Menschen dazu auf, Geflüchtete aufzunehmen und ihnen zu helfen.

Menschen haben sich in Heidenheim zu einer Friedensdemo wegen des Krieges in der Ukraine versammelt (Foto: SWR, Christian Hammer)
Einige Demonstrierende lehnen es ab, den Krieg mit Waffenlieferungen zu befeuern. Christian Hammer

Ein breites Bündnis von Parteien, kirchlichen Vertretern, Vereinen und Organisationen hatte die Kundgebung am Sonntagabend unterstützt. Die Demonstrierenden hielten sich an Corona-Regeln. Die Kundgebung verlief Polizeiangaben zufolge friedlich.

In Illertissen demonstrieren 350 Menschen für Frieden

Am Samstag hatten sich in Illertissen (Kreis Neu-Ulm) rund 350 Menschen zu einer Mahnwache versammelt. Christliche und muslimische Geistliche sprachen ein gemeinsames Friedensgebet. Der Illertisser Bürgermeister Jürgen Eisen (CSU) und der Neu-Ulmer Landrat Thorsten Freudenberger (CSU) erklärten sich solidarisch mit der Ukraine.

Schwäbisch Gmünd setzt Zeichen mit Narzissen

In Schwäbisch Gmünd rief der Integrationsrat der Stadt zum Zusammenhalt auf. Mit Narzissen setzten Demonstrierende am Samstag ein Zeichen für Frieden und gegen Krieg. Der Integrationsrat appelliert gemeinsam mit der Stadt und dem Landkreis, privaten Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen.

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Erneut etliche Demos, Mahnwachen und Aktionen für die Ukraine Etwa 3.000 Menschen bei Solidaritäts-Kundgebung in Konstanz

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