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Der Internethändler Amazon wird vorerst kein neues Verteilzentrum in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) bauen. Bei der Entscheidung im Verwaltungsausschuss gab es keine Mehrheit.

Nach Angaben der Stadt stimmten acht Räte für und acht gegen die Pläne von Amazon. Das Unternehmen hatte Interesse an einem bis zu 30.000 Quadratmeter großen Grundstück mit guter Anbindung an die B29.

Der Internethändler Amazon wird vorerst kein neues Verteilzentrum in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) bauen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Ina Fassbender/dpa)
Amazon wird kein neues Verteilzentrum in Schwäbisch Gmünd bauen (Symbolbild). picture alliance/Ina Fassbender/dpa

Amazon wollte rund 100 Stellen schaffen

Rund 100 Arbeitsplätze wollte Amazon nach eigenen Angaben schaffen - für die Gegner im Verwaltungsausschuss zu viel Fläche für zu wenige Arbeitsplätze. Außerdem fürchteten sie laut Zeitungsberichten eine massive Zunahme des Lastwagenverkehrs und schlechte Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. Einzelhändler hatten befürchtet, dass sie durch Amazon und seine Ein-Tages-Lieferfrist auf Dauer ihre Kundschaft verlieren.

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