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Verkehrswende im Ostalbkreis: Landrat Joachim Bläse (CDU) will die Elektromobiltät vorantreiben und auch alternative Antriebstechniken unterstützen. Das nicht nur beim anstehenden Mobiltätspakt, sondern auch im Amt und privat.

Ende Oktober soll der Mobiltätspakt zusammen mit dem Kreis Heidenheim, Wirtschaftsunternehmen, Verkehrsbetrieben und Kommunen mit dem Land geschlossen werden. Dabei habe der Ostalbkreis den Individualverkehr und die Verkehrswende im Blick. "Eine wichtige Rolle spielen dabei die Themen Elektromobilität und alternative Antriebe", so Landrat Joachim Bläse.

Elektromobilität: Ein Mann steht steht vor einem weißen VW und lächelt in die Kamera (Foto: Pressestelle, Landratsamt Ostalbkreis)
E-Mobilität im Ostalbkreis nimmt Fahrt auf, Landrat Bläse setzt auf Elektro- und alternative Antriebe Pressestelle Landratsamt Ostalbkreis

Mobilitätsstützpunkte könnten zu einer besseren Vernetzung nachhaltiger Verkehrsmittel beitragen. An solchen Stützpunkten könnten dann neben Fahrradabstellanlagen und ÖPNV-Angeboten auch Elektroladesäulen und elektronische Car-Sharing-Angebote zur Verfügung stehen.

Und der Ausbau von Ladestationen könnten die Akzeptanz alternativer Antriebe erhöhen, so Bläse. Bereits jetzt belege der Ostalbkreis beim Aufbau von Ladestationen im baden-württembergischen Vergleich mit 137 öffentlichen Ladepunkten Platz sechs.

Erfahrungen von OVA und Stadtbus nutzen


Bei alternativen Antrieben für Busse und LKW wolle der Ostalbkreis auch die Erfahrungen der Firmen OVA und Stadtbus Gmünd, die bereits Elektrobusse in Betrieb genommen haben, nutzen, so Bläse in einer Mitteilung des Landratsamtes.

Der Ostalbkreis selbst habe in seinem Dienstwagen-Fuhrpark ebenfalls Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. Inzwischen können die Beschäftigten des Ostalbkreises bei ihren Dienstfahrten auf fünf E- und zwei Hybridfahrzeuge zurückgreifen.

Landrat steigt selbst um

Auch privat hat sich Landrat Bläse für seine Fahrten von und zu seinem neuen Dienstort in Aalen für ein reines E-Fahrzeug entschieden. Und mit dem Anfang 2021 anstehenden Wechsel des Dienstwagens des Landrats wird hier die Hybridtechnik Einzug halten.

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