Zaun an Wildgehege aufgeschnitten Viele der bei Westerheim entflohenen Hirsche tot

Von den aus einem Wildgehege bei Westerheim im Alb-Donau-Kreis entlaufenen Hirschen sind inzwischen mindestens zehn Tiere tot. Von den Tätern, die die Zäune aufgeschnitten hatten, fehlt weiterhin jede Spur.

Vor zwei Wochen waren an dem privaten Wildgehege dicke Drähte zertrennt worden. Für Hinweise hat der Besitzer inzwischen 2.000 Euro Belohnung ausgesetzt. 22 Dam- und Rothirsche waren verschwunden.

Rothirsche schauen in die Kamera, zwischen Bäumen hindurch (Foto: dpa Bildfunk, Christian Hager)
Einzufangen sind die Hirsche wohl nicht mehr (Symbolbild) Christian Hager

Die Tiere dürfen normal bejagd werden. Neun sind inzwischen von Jägern erlegt worden, bestätigte der Gehegebesitzer. Ein Tier starb beim Versuch, es wieder einzufangen, vor Angst. Es sei kaum möglich, die Hirsche wieder ins Gehege zu locken oder einzufangen.

Bis zu zwölf Hirsche scheinen sich noch in den Wäldern um Westerheim zu verstecken. Sie flüchten sofort, so der Besitzer, wenn sie in 200 bis 300 Metern Entfernung einen Menschen wahrnehmen.

STAND