Baden-Württemberg: Der Icon für die Reichweite des Wasserstofftanks zeigt 257 Kilometer eines Wasserstoff-Elektro-Hybrids an. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)

Wasserstoffforschung in Baden-Württemberg In Ulm entsteht eine Fabrik für Brennstoffzellentechnologie

In Ulm soll eine Fabrik für Wasserstoffforschung entstehen. Am Donnerstag übergab das Umweltministerium die entsprechenden Förderbescheide. Vom Bund gab es bereits Anfang des Monats Geld.

Das Geld ist für das geplante Forschungsgebäude auf dem Ulmer Eselsberg gedacht. Insgesamt wird das Land laut Umweltministerium gut 18 Millionen Euro bereitstellen. Auch der Bund und die Industrie sollen sich an der Investition von insgesamt 74 Millionen Euro beteiligen.

"Wasserstoffstandort Nummer Eins"

"HyFab-Baden-Württemberg" - das ist der Titel der Forschungsfabrik für Brennstoffzellen und Wasserstoff, für die Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) Förderbescheide über insgesamt 7,9 Millionen Euro überreichte. 3 Millionen Euro davon gehen an das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg. 4,9 Millionen Euro erhält das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) in Ulm. Beide Forschungseinrichtungen sind gemeinsam an "HyFab" beteiligt.

"Baden-Württemberg wird Wasserstoffstandort Nummer Eins. (...) Wir wollen mit dem Forschungsprojekt Brennstoffzellenprodukte serientauglich und damit günstiger machen und so bundesweit Vorreiter werden."

Umweltminister Franz Untersteller (Grüne)

Untersteller geht davon aus, dass Brennstoffzellen vor allem bei Lastwagen, Bussen und Zügen eingesetzt werden können. Die Ulmer Forschungsfabrik soll 2024 in Betrieb gehen.

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