Ulms OB Gunter Czisch auf dem Balkon des Schwörhauses (Foto: SWR, Michael Binder)

OB Czisch spricht über Wohnungsmangel und Batterieforschung Schwörrede und Nabada am Schwörmontag in Ulm

Wohnen, Klima und die Batterieforschung: Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) hat in seiner Schwörrede am Schwörmontag viele drängende Themen der Stadtpolitik angesprochen.

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"Wir hätten sie verdient" - so leitete Ulms OB Gunter Czisch seine Ausführungen zur heiß diskutierten Batterieforschungsfabrik ein. Den Zuschlag für das Projekt hatte die Stadt nicht bekommen. Nun wolle Ulm zusammen mit dem Land selbstständig an dem Thema weiterarbeiten, kündigte Czisch an.

Wohnungsbau - eine harte Nuss

In seiner einstündigen Rede sprach Czisch viele wichtige Themen an: Zum Beispiel die Wohnungspolitik. Auch in Ulm steigen die Preise, so Czisch. Die Stadt schaffe es, bis 2021 fast 3.500 Wohnungen zu bauen. Private Eigentümer leerstehender Wohnungen forderte er auf, zu vermieten.

Der OB schloss seine Rede mit dem traditionellen Schwur ab, Reichen und Armen ein gemeiner Mann zu sein, ohne allen Vorbehalt. Dazu läutete die Schwörglocke am Ulmer Münster.

Niedrigwasser und wenig Strömung beim Nabada

Feuchtfröhlich wird es am Nachmittag: Der Wasserumzug auf der Donau, das Nabada steht an. 14 besonders gestaltete Themenboote fahren die Donau hinab. Sie nehmen die Stadtpolitik und das Weltgeschehen auf die Schippe. Begleitet werden sie von tausenden "wilden Nabadern".

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Der Organisator des Nabada, Michael Schwender, rechnet allerdings mit einem sehr langsamen Treiben. Die Fließgeschwindigkeit der Donau sei sehr gering, so dass vor allem die Themenschiffe voraussichtlich von Motorbooten gezogen werden müssen. Der Wasserstand liegt laut Schwender teilweise nur bei 80 Zentimetern. Das Springen von Brücken sei lebensgefährlich.

Video-Livestream ab 15:45 live vom Nabada in Ulm

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