Land, Kommunen und Mobilitätswirtschaft an einem Strang Tagung in Ulm zu Verkehrskonzepten der Zukunft

Bei einer Tagung in Ulm ging es am Mittwoch um die Frage, wie die Mobilität in der Stadt und auf dem Land verbessert werden kann. Und wie digitale Lösungen dabei helfen können.

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Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage, wie Unternehmen und Kommunen zusammenarbeiten können, um den Verkehr langfristig zu verbessern. Sprich: weniger Staus und Unfälle, bessere Luft und mehr individuelle Mobilität für Bürgerinnen und Bürger.

Carsharing und Fahrradverleihsysteme besser vernetzen

Dabei geht es vor allem um Projekte, die die Digitalisierung nutzen. Und die zudem auf verschiedene Regionen übertragbar und für viele Verkehrsteilnehmer praktikabel sind. So sollen zum Beispiel vorhandene Strukturen wie Bus und Bahn, Carsharing und Fahrradverleihsysteme besser vernetzt und auch in ländlichen Regionen angeboten werden.

Fünf Menschen sitzen im Halbkreis vor einer Leinwand und diskutieren (Foto: SWR, Maja Nötzel)
Diskutierten in Ulm über das Thema Mobilität "v.l.n.r.": Mobilitätsprojektvertreter Blochin Cuius, Moderatorin Katrin-Cécile Ziegler, Landesverkehrsminister Winfried Hermann, Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch, "OpenBike"-Projektvertreter Stefan Kaufmann Maja Nötzel

Projekt "OpenBike" der Stadt Ulm wird gefördert

Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) stellte bei der Tagung das Förderprogramm "Innovationspartnerschaften von Kommunen und Mobilitätswirtschaft (InKoMo 4.0)" vor. Das Land fördert sieben Verkehrsprojekte zur digitalen Mobilität mit insgesamt 1,3 Millionen Euro, darunter auch das Projekt "OpenBike" der Stadt Ulm. Ziel ist die Entwicklung einer Software für Verleihsysteme, die von Firmen und Kommunen genutzt werden kann. Im Projekt wird dies als Fahrradverleihsystem umgesetzt und anhand eines Radpools für Beschäftigte der Stadtverwaltung Ulm getestet.

Ulmer OB Czisch: Förderung bringt Chancen

Der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) sagte dazu, die Digitalisierung im Bereich Software solle allen Verkehrsteilnehmern zugute kommen. Ein wichtiger Baustein sei frei zugängliche Software. Eine solche zu entwickeln, sei nun im Rahmen des vom Land geförderten Projektes "OpenBike" möglich.

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