Kongress der Batterieforscher Wissenschaftler erfährt in Ulm vom Nobelpreis

Stanley Whittingham, einer der drei Nobelpreisträger in Chemie, hat am Mittwochvormittag in Ulm von seiner Auszeichnung erfahren. Beim Kongress für Batterieforschung wurde er gefeiert.

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18:00 Uhr
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SWR Fernsehen BW

Der 77-jährige Stanley Whittingham hielt gerade bei der Batterieforschungstagung in Ulm eine Rede, als die Akademie der Wissenschaften aus Stockholm versuchte, ihn zu erreichen. Die Akademie rief schließlich bei der Organisatorin der Ulmer Batterieforschungstagung, Margret Wohlfahrt-Mehrens, an.

Der britische-amerikanische Wissenschaftler, der an der Binghamton University im US-Bundesstaat New York tätig ist, war nach Wohlfahrt-Mehrens' Worten überrascht vom Nobelpreis. Er wurde kurz darauf von den anderen 200 Teilnehmern beglückwünscht und um Handyfotos gebeten. Whittingham versuchte während der Ölkrise in den 1970er Jahren, eine Alternative zu fossilen Energieträgern zu finden und entwickelte dabei die erste funktionierende Lithium-Batterie.

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Whittingham teilt sich den Nobelpreis mit dem US-Amerikaner John Goodenough und dem Japaner Akira Yoshino. Die Beiträge der drei Preisträger bauen aufeinander auf.

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