Laufveranstaltung in Ulm Todesfall überschattet Einstein-Marathon

Beim Einstein-Marathon in Ulm ist am Sonntag ein 30 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Kurz vor dem Ziel ist er zusammengebrochen.

Nach Informationen des Leitenden Notarztes Claus-Martin Muth sei der Halbmarathon-Läufer reanimiert worden, kurze Zeit später aber auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. Die Todesursache ist derzeit noch unbekannt – der 30-Jährige galt den bisherigen Erkenntnissen zufolge als gesunder Sportler. Einen Herzinfarkt schließt Muth daher aus. Warum er kurz vor dem Ziel kollabierte, sei völlig unklar, hieß es bei einer Pressekonferenz am Nachmittag.

Insgesamt 13.000 Läufer am Start

In den 14 Jahren, in denen der Einstein-Marathon veranstaltet wird, war es der erste Todesfall bei dem Lauf.

Start beim diesjährigen Einstein-Marathon in Ulm (Foto: SWR)
Der diesjährige Einstein-Marathon in Ulm wurde von einem Todesfall überschattet

Dieses Jahr nahmen etwa 13.000 Sportler über verschiedene Distanzen teil. Insgesamt mussten neun Läufer ins Krankenhaus gebracht werden.

STAND