Ulm Kein Angebot für Reha-Klinik

Das Universitätsklinikum Ulm hat bisher den Sana-Kliniken noch kein konkretes Angebot zur Übernahme der Anteile am Rehabilitationskrankenhaus Ulm gemacht. Das hat das Wissenschaftsministerium dem Ulmer SPD-Landtagsabgeordneten Martin Rivoir auf eine Anfrage hin mitgeteilt. Über Geld ist demnach bisher noch nicht gesprochen worden. Gleichzeitig mit der Kündigung der eigenen Anteile am RKU bis Ende des Jahres 2020 hat das Universitätsklinikum den Sana-Kliniken aber Verhandlungen angeboten. Wie das Wissenschaftsministerium bestätigt, geht es vor allem um die Neurologie, die am RKU angesiedelt ist. Das Uni-Klinikum sei in seinen Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten beschränkt. Ohne eigene Neurologie sei die Weiterentwicklung der universitären Einrichtung gefährdet. Uniklinikum und Sana sind bisher je zur Hälfte am RKU beteiligt.

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