Sechs Verletzte auf der B29 Gmünder Einhorntunnel nach schwerem Unfall wieder frei

Nach dem schweren Unfall mit sechs Verletzten ist der Schwäbisch Gmünder Einhorntunnel nach langwierigen Bergungs- und Aufräumarbeiten am späten Donnerstagabend wieder frei gegeben worden.

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Nach Angaben der Polizei war ein Autofahrer am Donnerstagnachmitag im Tunnel auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem Lkw zusammengestoßen. Dieser schleuderte seinerseits auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen Lkw, einen Pkw und ein Baufahrzeug. Der Unfallverursacher wurde lebensgefährlich verletzt, außerdem gab es vier Schwer- und einen Leichtverletzten. Der Tunnel war den ganzen Donnerstagnachmittag und -abend gesperrt. Deshalb kam es zeitweise zu einem Verkehrschaos in Schwäbisch Gmünd.

Ursache für Unfall im Einhorntunnel ist noch unklar

Insgesamt waren mehr als 100 Einsatzkräfte von DRK, Feuerwehr und Polizei vor Ort. Auch zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Rettungshubschrauber, Polizeiautos und Krankenwagen vor Tunneleingang (Foto: onw-images.de/Jason Tschepljakow)
Rettungskräfte beim Einsatz am Schwäbisch Gmünder Einhorntunnel onw-images.de/Jason Tschepljakow

Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf knapp 200.000 Euro. Ob an der Tunnelwand ein Schaden entstanden ist, kann derzeit noch nicht beurteilt werden. Eine erste Meldung, wonach ein Lkw Gefahrgut geladen hatte, bestätigte sich nicht. Laut Polizei handelte es sich hierbei um ein Kunststoffgranulat. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

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