Treffen im Rathaus Sicherheitslage am Ulmer Bürgerhaus nicht grundlegend verändert

Die Sicherheitslage am Ulmer Bürgerhaus hat sich durch die Schüsse Anfang August nicht grundlegend verändert. Das ist eines der Ergebnisse eines Gesprächs am Freitag im Rathaus.

Vertreter von Stadt, Polizei und vom Verein Zentrale Bürgeragentur haben über den Angriff gesprochen. Ein Mann soll am 3. August mit einer Druckluftpistole zwei Schüsse auf einen 51 Jahre alten afrikanischen Besucher eines Treffens im Bürgerhaus Mitte abgegeben haben.

Seitenansicht des Bürgerhauses Mitte in Ulm (Foto: SWR)
Die Schüsse fielen Anfang August hier im Bürgerhaus in Ulm (Archivbild)

Ein Sicherheitsdienst oder eine erhöhte Polizeipräsenz seien nun aber nicht nötig, sagte Ulms Erster Bürgermeister Martin Bendel am Freitagvormittag. Die Sicherheitslage in dem Haus habe sich auch nach den Schüssen nicht grundlegend geändert.

Weiterhin enge Zusammenarbeit

Stattdessen wollen die Stadtverwaltung, Hausbetreiber und Polizei weiter eng zusammenarbeiten und sich regelmäßig und schnell austauschen, um erneute Vorfälle zu verhindern. Außerdem werde die Stadt kommende Woche mit den betroffenen Afrikanern selbst ein Gespräch führen, hieß es weiter.

Dauer

Aufruf des OBs gegen Rassismus

Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) hatte sich aus dem Urlaub gemeldet. In einem offenen Brief forderte er die Zivilgesellschaft auf, gegen Rassismus Stellung zu beziehen. Er hatte das Treffen ins Leben gerufen.

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