Zelle für eine Smart III-Batterie E18-1W451 (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Suche nach alternativen Energiespeichern Neues Batteriespeicher-Forschungszentrum in Ulm nimmt Arbeit auf

Am Ulmer Helmholtz-Institut ist am Dienstag das Batteriespeicher-Forschungszentrum CELEST eingeweiht worden. Die Forscher wollen die Suche nach alternativen Energiespeichern voranbringen.

Das neue Zentrum ist die größte deutsche Forschungsplattform in der elektrochemischen Energieforschung. Die dort entwickelten hocheistungsfähigen und umweltfreundlichen Energiespeicher sollen laut Helmholtz-Institut zum Gelingen der Energiewende beitragen. Der Start der Platform sei ein Meilenstein in der Energieforschung, so Holger Hanselka, der Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie.

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Bessere Vernetzung von Ulm und Karlsruhe

Mit dem Forschungszentrum soll außerdem die Arbeit des Karlsruher Instituts und des Ulmer Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung noch besser vernetzt werden. Forscher und Techniker aus beiden Standorten arbeiten schon seit Jahrzehnten zusammen in der Batterienforschung. Nun wird das Know-how von 29 Instituten und 45 Arbeitsgruppen gebündelt.

Batterien nicht nur für Elektroautos

Nach Angaben der beteiligten Forscher sollen neben den bekannten Lithium-Ionen-Batterien, deren Potenzial weitgehend ausgeschöpft sei, andere Stromspeicher entwickelt werden. Nicht nur Elektroautos bräuchten große Batterien. Auch zur Stabilisierung des Stromnetzes seien schnell reagierende große Batterien nötig. Für die Forschung erhält das Netzwerk vom Bund sieben Jahre lang rund 7 Millionen Euro pro Jahr.

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