Studie der AOK Ostalbkreis liegt beim Masern-Impfschutz weit hinten

Der Ostalbkreis liegt beim Masern-Impfschutz weit hinter dem Landesdurchschnitt. Das hat eine Studie ergeben, die die Krankenkasse AOK Baden-Württemberg am Donnerstag vorgestellt hat.

Die Krankenkasse hatte bei Kindern des Jahrgangs 2011 die Quoten für die erste und die zweite Masernimpfung ermittelt. Das Ergebnis: Der Ostalbkreis steht mit einer Impfquote von 86,3 Prozent landesweit nicht so gut da.

Impfung (Foto: SWR, SWR -)
Die AOK weißt auf zu wenig Impfungen im Ostalbkreis hin (Symbolfoto) SWR -

Die Region Ulm ist allerdings mit 87,6 Prozent kaum besser aufgestellt, der Kreis Heidenheim liegt mit fast 90 Prozent Impfrate etwas weiter vorne. Dagegen liegen der Alb-Donau-Kreis und der Kreis Biberach mit einer Rate mehr als 92 Prozent über dem Landesdurchschnitt.

Vor allem die zweite Impfung wird vergessen

Das Fazit der AOK: Im Ostalbkreis bestehe besonderer Handlungsbedarf, denn dort werde nicht einmal bei der ersten Impfung eine ausreichende Quote erreicht. Und: Überall im Land wird die zweite Impfung gegen Masern offenbar oft vergessen.

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