Stadtwerke schalten Brunnen ab Wasserschutzgebiet bei Ulm überflutet - Trinkwasser betroffen

Seit Mittwochmorgen ist das Wasserschutzgebiet „Rote Wand“ in Ulm-Wiblingen überflutet. Grund ist das Hochwasser an der Iller. Betroffen ist auch die Trinkwasser-Versorgung für Ulm.

Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm mussten nach eigenen Angaben sämtliche Brunnen abschalten. Wegen der Überflutungen war ein hygienisch einwandfreies Trinkwasser nicht mehr zu gewährleisten, heißt es in einer Stellungnahme.

Hochwasser der Iller im Raum Ulm (Foto: Pressestelle, Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm)
Hochwasser von der Iller überflutete das Wasserschutzgebiet "Rote Wand" in Ulm-Wiblingen Pressestelle Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm

Wasser für Ulm kommt derzeit aus Langenau

Wann die Brunnen wieder Wasser fördern können, lässt sich noch nicht sagen. Wenn das Hochwasser abgeflossen ist, müssen Anlagen und Leitungen erst gereinigt werden, so ein SWU-Sprecher. Dies werde mindestens zehn Tage dauern. So lange kommt das Wasser für die Ulmer Haushalte aus dem Langenauer Werk der Landeswasserversorgung.

Wasserpegel sinkt inzwischen

Das Hochwasser an der Iller geht seit Mittwoch langsam zurück. Noch besteht an der Messtelle Ulm-Wiblingen laut dem Hochwassernachrichtendienst Bayern Meldestufe 3.

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