Spieler schwer verletzt Tumulte bei Ulmer Hallenfußballturnier

Beim Ulmer Stadtpokal ist es am Sonntag zu Tumulten mit Spielern und Zuschauern gekommen. Ein Spieler wurde dabei laut Polizei schwer verletzt.

Der Mann wurde bei einem Handgemenge während des Endspiels zwischen der TSG Söflingen und dem SV Lilijan Ulm von einer Flasche am Kopf getroffen. Er kam mit einer Platzwunde ins Krankenhaus. Der Spieler habe das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen, sagte Mitorganisator Edin Mandzukic dem SWR.

Mutmaßlicher Täter eingewiesen

Der mutmaßliche Flaschenwerfer wurde laut Polizei in die Psychiatrie gebracht. Ein schwarzer Spieler wurde laut Veranstalter rassistisch beleidigt und mit einer Banane beworfen. Es kam daraufhin zu Tumulten. Einer der Organisatoren des Ulmer Stadpokals, Edin Mandzukic, sagte dem SWR: "Ich bin immer noch aufgebracht. Das hat nichts mit Fußball zu tun."

Fall kommt vor das Sportgericht

Die Finalisten des Ulmer Stadtpokals, die TSG Söflingen und SV Lilijan Ulm verzichteten anschließend auf das entscheidende Zehn-Meter-Schießen. Grund für die Eskalation während des Endspiels war offenbar ein vorheriges Endrundenspiel. Bei diesem Spiel zwischen der TSG Söflingen und dem FC Srbija hatten sich Srbija-Spieler offenbar vom Schiedsrichter ungerecht behandelt gefühlt. Es kam laut Veranstalter zu ersten Pöbeleien. Der Fall wird laut Veranstalter nun vor das Sportgericht kommen.

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