Teile der Sonderausstellung und das Mammut im Archäopark Niederstotzingen (Foto: SWR, Peter Köpple)

Sonderprogramm im Archäopark Ausstellung über Mammuts in Niederstotzingen

Der kleine Star des Archäoparks in Niederstotzingen (Kreis Heidenheim) ist eine kleine Mammutfigur aus Elfenbein. Seit Samstag ist eine Sonderausstellung rund ums Mammut zu sehen.

„Unser Mammut – Seit der Eiszeit groß“ - so lautet der Titel der Sonderausstellung. Natürlich ist das drei Zentimeter große, 40.000 Jahre alte Mammut-Figürchen dabei auch zu sehen. Hinzu kommen aber auch zum Beispiel viele Überreste von Mammuts wie Knochen, Zähne und Haare.

Im Lonetal lebten viele Mammuts

Im Lonetal lebten bis vor 15.000 Jahren zahlreiche Mammuts. Viele der ausgestellten Überreste wurden in der Vogelherdhöhle gefunden. Die Höhle ist heute das Zentrum des Archäoparks. Schon 1931 hatten erste Archäologen den Vogelherd bei Niederstotzingen als steinzeitliche Elfenbeinwerkstatt bezeichnet.

Teile der Sonderausstellung und das Mammut im Archäopark Niederstotzingen (Foto: SWR, Peter Köpple)
So riesig waren der Kiefer eines Mammuts, ein Backenzahn wog anderthalb Kilo Peter Köpple

Die Ausstellungsstücke verraten viel über die Dimension der riesigen Tiere. So war ein Backenzahn eines erwachsenen Mammuts so groß wie ein Laib Brot und anderthalb Kilo schwer.

Vorträge und Mitmachaktionen während der Sonderausstellung

Die Sonderausstellung zeigt auch, wie die Menschen früher aus Mammut-Rippen Werkzeuge und aus den Stoßzähnen Perlen gefertigt hatten. Es gibt bis zum 7. Dezember 2019 ein umfassendes Rahmenprogramm. Dazu gehören Vorträge genauso wie Mitmachaktionen für Kinder.

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