Science Park auf dem Eselsberg Wissenschaftsstadt Ulm: Hunderte neue Arbeitsplätze

In der Ulmer Wissenschaftsstadt werden in den kommenden Monaten rund 700 neue Arbeitsplätze entstehen. Wie die Stadt Ulm mitteilte, wollen sich vier weitere Firmen im Science Park ansiedeln.

Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch begrüßte die geplante Neuansiedlung von vier Firmen in der UImer Wissenschaftsstadt in einer Mitteilung als "zukunftsweisend".

Baufeld beim Science-Park III auf dem Oberen Eselsberg in Ulm (Foto: Ralf Zwiebler, z-media)
Auf der linken Seite im Bild - Baufeld im Ulmer Science-Park auf dem Oberen Eselsberg Ralf Zwiebler, z-media

Allein der Hersteller von Antriebs- und Steuerungstechnik Bosch Rexroth will bis Ende des kommenden Jahres im sogenannten Science Park III 250 Arbeitsplätze schaffen. Schon im April soll ein neues Kunden- und Innovationszentrum eröffnen. Zunächst mietet die Firma ein derzeit leerstehendes Gebäude an, später will sie zusätzlich in einen Neubau ziehen.

Bosch Rexroth will sich in Ulm ansiedeln (Foto: Imago, stock&people)
Allein Bosch Rexroth will 250 Arbeitsplätze schaffen (Sujetbild) Imago stock&people

Neben Bosch Rexroth kommen Liebherr, Polygran und Sartorius

Auch Liebherr, das IT-Unternehmen Polygran und der Pharmazulieferer Sartorius kommen nach Ulm. Letzterer zieht von Laupheim in die Ulmer Wissenschaftsstadt auf den Oberen Eselsberg. Das hatte das Unternehmen schon 2016 bekanntgegeben.

"Diese Unternehmen zeichnen sich alle durch ihre ungewöhnliche Innovationskraft und Zukunftsorientierung aus"

Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU)

Digitalisierung im Mittelpunkt

Außer bei Sartorius steht bei den Firmen am Standort in der Ulmer Wissenschaftsstadt jeweils die Digitalisierung im Mittelpunkt. Bei Bosch Rexroth sollen nach Angaben der Stadt Ulm "strategische Zukunftsthemen unternehmensübergreifend und über alle Technologien und Bereiche hinweg vorangetrieben werden. Dazu zählen zum Beispiel Projekte und Geschäftsmodelle rund um Digitalisierung, Elektrifizierung und die Fabrik der Zukunft." Liebherr will in Ulm ein Zentrum für Digitalisierung errichten und alle Bereiche der Digitalisierung beheimaten.

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