Suppenküche (Foto: SWR, Hendrik Zorn)

Gulasch und Bohnensuppe Suppenküche in Schwäbisch Gmünd erinnert an mittelalterliche Armenspeisung

Im Rahmen der 750-Jahr-Feiern der "Hospitalstiftung zum Heiligen Geist" gibt es eine Suppenküche im Spitalhof. Damit erinnert die Spitalstiftung an das karitative Wirken des Ordens.

Zwei Euro kostet die Schüssel im Gmünder Spitalhof. 100 Portionen Gulasch- und Bohnensuppe haben am Donnerstag nicht gereicht, es musste nachgekocht werden.

Blick in Metallbottiche mit Suppenkellen (Foto: SWR, Hendrik Zorn)
Gerichte mit und ohne Fleisch - Gulasch und Bohnen haben jedenfalls nicht ausgereicht. Es wurde nachgekocht. Hendrik Zorn

Im Spätmittelalter zählte die Essensausgabe für verarmte Einwohner genauso zu den Aufgaben des Spitals wie die Altenhilfe und die Betreuung von Reisenden. Nach Recherchen des Stadtarchivs hat es auch zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch eine fest eingerichtete Suppenküche in Schwäbisch Gmünd gegeben.

Mann und Frauen vor einer Essensausgabe (Foto: SWR, Hendrik Zorn)
Bürgermeister Julius Mihm und Edith Wollmann von der Hospitalstiftung zum Heiligen Geist in der Suppenküche Hendrik Zorn

Bis Samstag werden jeweils von 11 bis 14 Uhr Suppen mit und ohne Fleisch vom Generationentreff Spitalmühle ausgegeben.

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