Bosch-Logo an einer Betonwand (Foto: SWR, Philipp Link-Ehnert)

Autozulieferer will weitere 1.000 Arbeitsplätze streichen Protest gegen Stellenabbau bei Bosch AS in Schwäbisch Gmünd

Beschäftigte von Bosch AS in Schwäbisch Gmünd haben am Freitagmittag bei einer Kundgebung gegen den Abbau von Arbeitsplätzen protestiert. Der Konzern will weitere 1.000 Stellen streichen.

Der Vertreter der IG Metall für den Ostalbkreis, Roland Hamm, bezweifelt die Notwendigkeit des Stellenabbaus und hält die Pläne der Unternehmensführung für inakzeptabel. Der sogenannte Zukunftssicherungspakt mit einem Abbau von 760 Stellen, den vor zwei Jahren Belegschaft und Management ausgehandelt hatten, sei nicht konsequent umgesetzt worden.

Sprecher der Kundgebung in einem Lastwagen-Anhänger und Plakate (Foto: SWR, Frank Wiesner)
Kundgebung der Beschäftigten von Bosch Automotive Steering in Schwäbisch Gmünd gegen den Abbau von Arbeitsplätzen Frank Wiesner

Größter Arbeitgeber in Schwäbisch Gmünd

Ende Oktober dieses Jahres hatte die Unternehmensleitung von Bosch Automotive Steering angekündigt, weitere 1.000 Arbeitsplätze bis Ende 2022 abzubauen. Als Grund wurde eine deutliche Marktabschwächung genannt. Auch an anderen Bosch-Standorten, unter anderem in Stuttgart, soll gekürzt werden. In Schwäbisch Gmünd werden Lenksysteme produziert. Bosch AS ist mit rund 5.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber der Stadt.

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