Reaktionen aus der Region Schulamt Biberach: Geld aus Digitalpakt ist Einstiegsfinanzierung

Das Staatliche Schulamt Biberach hat die Einigung zum Digitalpakt zwischen Bund und Ländern begrüßt. Kritik kommt dagegen vom Ellwanger CDU-Abgeordneten Mack. Es geht um fünf Milliarden Euro.

Der kommissarische Leiter des Biberach Schulamtes Achim Schwarz sieht das Geld lediglich als eine Einstiegsfinanzierung. Ein ordentlicher Anschub sei es, so Schwarz im SWR-Gespräch, der aber nicht für alle Schulen reiche.

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Bund und Länder haben sich im Vermittlungsausschuss am Mittwoch auf einen Kompromiss zum lang diskutierten Digitalpakt geeinigt. Er sieht unter anderem vor, dass der Bund weniger stark als ursprünglich geplant die Verwendung der fünf Milliarden Euro kontrollieren kann. Mit dem Geld des Bundes sollen die Länder Schulen digital besser ausstatten können.

Schulen sehr unterschiedlich mit digitalen Medien ausgestattet

Die technische Ausstattung im Bezirk des Schulamtes - also in den Kreisen Biberach und Alb-Donau sowie in der Stadt Ulm - sei sehr unterschiedlich, so Schwarz. An einigen Grundschulen fehle ein schneller Internetzugang, manche Gymnasien hätten gerne digitale Lehrmittel, wie Tablets oder Laptops.

"Wegen den relativ bescheidenen Mitteln für die Ausstattung der Schulen mit digitalen Medien braucht man nicht im Grundgesetz herumkritzeln."

Winfried Mack, CDU-Landtagsabgeordneter aus Ellwangen

Der Ellwanger CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Mack kritisierte dagegen die Änderungen am Grundgesetz für den Digitalpakt. Sie waren für den Bund Voraussetzung dafür, das Geld den Ländern zur Verfügung zu stellen.

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