Prozess am Verwaltungsgericht Augsburg Landwirt aus Roggenburg einigt sich mit Veterinäramt

Ein Landwirt aus Roggenburg im Kreis Neu-Ulm hat vor dem Verwaltungsgericht Augsburg gegen Anordnungen des Veterinäramtes geklagt. Bei der Verhandlung gab es eine Einigung.

Wegen Mängeln bei der Tierhaltung hatte das Veterinäramt dem Milchbauern Auflagen gemacht. Dagegen wehrte sich der Landwirt. Bei der Verhandlung am Dienstag wurde bekannt, dass bei einer erneuten Stallkontrolle alles einwandfrei gewesen sei, erklärte ein Sprecher des Augsburger Gerichtes. Die Auflagen seien damit hinfällig. Der Landwirt habe jedoch rund 2.500 Euro an Gebühren für die Bescheide der Behörde übernommen, die angekündigten Zwangsgelder müsse er dagegen nicht zahlen.

Kühe im Stall (Foto: SWR, SWR -)
Ein Landwirt aus Roggenburg hat sich vor Gericht mit dem Veterinäramt geeinigt (Symbolbild) SWR -

Wie die "Südwest Presse" berichtete, war bei Kontrollen im vergangenen Jahr unter anderem eine tote Kuh in einer Maschinenhalle entdeckt worden. Das Veterinäramt war in der Vergangenheit schon häufiger wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz gegen den Landwirt vorgegangen.

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