Projekt zur Erinnerung Weitere "Stolpersteine" in Aalen verlegt

In Aalen werden am Mittwoch zum zweiten Mal so genannte Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an jüdische Bürgerinnen und Bürger, die von den Nationalsozialisten vertrieben und ermordet wurden.

Zur Flucht gezwungen. Deportiert. Ermordet. Die neuen Stolpersteine erzählen die Geschichten von acht Menschen, deren Existenzen in der Stadt Aalen von den Nationalsozialisten auf die eine oder andere Art zerstört wurden.

Dauer

Stolpersteine sollen zum Innehalten anregen

Die Stolpersteine werden in den Gehweg vor den ehemaligen Wohnhäusern oder Arbeitsstätten der Bürger eingelassen und sollen zum Innehalten und Nachdenken anregen. Die Geschichten der Opfer des Nazi-Terrors hat eine Aalener Initiative in teils jahrelanger Arbeit recherchiert.

An der Verlegung nehmen nach Angaben der Stadt Aalen auch Angehörige der Opfer aus Israel und der Schweiz teil.

Menschen schauen an einem Schreibtisch auf einen Bildschirm (Foto: SWR, Timo Staudacher)
Rechercheteam der Initiative "Stolpersteinein Aalen": Sitzend der Mitinitiator Fred Ludwig, daneben Schüler der Klasse 9c des Schubartgymnasiums Timo Staudacher
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