Neue Planungen für A8-Albaufstieg Land fordert Bau ohne Privatinvestoren

Lange lagen die Pläne für den A8-Albaufstieg zwischen Mühlhausen und Hohenstadt auf Eis. Verkehrsminister Hermann will, dass der Abschnitt ohne Privatinvestoren gebaut wird.

Landesverkehrsminister Hermann hat den Bund aufgefordert, den Albaufstieg so schnell wie möglich zu bauen. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat das Planfeststellungsverfahren wieder aufgenommen. In Gruibingen gab es am Mittwochabend eine erste Infoveranstaltung für die Anwohner der betroffenen Gemeinden.

Übersichtskarte neuer Albaufstieg (Foto: Pressestelle, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg)
Die Karte zeigt die geplante Neubautrasse am Albaufstieg auf der A8. Pressestelle Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

Autobahn ohne Mautstelle

Aus Sicht des Landes soll die Autobahn zwischen Hohenstadt und Mühlhausen ohne private Investoren und auch ohne Mautstelle gebaut werden. Die Neubautrasse ist etwa acht Kilometer lang. Geplant sind zwei Tunnel und zwei Brücken auf sechs Spuren. Insgesamt sind für das Projekt rund 600 Millionen Euro veranschlagt. 2006 waren die Planungen eingestellt worden, da die Finanzierung nicht geklärt werden konnte.

Eine der ältesten Autobahnstrecken Deutschlands

Der Albaufstieg gehört zu den ältesten Autobahnstrecken in Deutschland. Die Abstiegsstrecke am Drackensteiner Hang wurde 1937 fertiggestellt; der Albaufstieg 1957. Seit dem gab es an beiden Trassen keine nennenswerten Umbauten.

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