Millionen für JVA in Schwäbisch Gmünd Gotteszell wird saniert

Das Frauengefängnis in Schwäbisch Gmünd wird in den kommenden zwei Jahren saniert. Das Land Baden-Württemberg investiert zwölf Millionen Euro in den Erhalt der historischen Gebäude.

Hauptgebäude und Kreuzgang der Justizvollzugsanstalt stammen aus der Zeit des Klosters Gotteszell. Das Kloster war 1240 von Dominikanerinnen gegründet und zu Beginn des 19.Jahrhunderts aufgegeben worden. Nach dem Auszug der Ordensschwestern wurde die Anlage zunächst als Haftanstalt für Männer und Frauen genutzt. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs dient Gotteszell als Frauengefägnis.

Gefangene im Frauengefängnis Gotteszell (Archiv) (Foto: picture-alliance / dpa, 500)
Gefangene im Frauengefängnis Gotteszell (Archiv) 500

Land will Kulturdenkmal erhalten

Der Kreuzgang soll in den kommenden zwei Jahren in seiner historischen Struktur wiederhergestellt werden, so das Finanzministerium. Das Haupthaus wird neu aufgeteilt. Hier sollen Räume für die Freizeitgestaltung der Inhaftierten sowie ein Einkaufsladen eingerichtet werden. Damit will das Land das historische Kulturdenkmal Gotteszell erhalten.

Bauarbeiten beginnen im Herbst

Im Herbst sollen die Bauarbeiten in der JVA beginnen. Gotteszell in Schwäbisch Gmünd ist inzwischen die größte Haftanstalt für Frauen in Baden-Württemberg.

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