Luftbildaufnahme vom Ulmer Stadtkern (Foto: Ines Ewinger)

Mehr Grün in der Stadt Geld für begrünte Hausfassaden in Ulm

Die Stadt Ulm will künftig Hausbesitzer im Stadtgebiet finanziell unterstützen, die ihre Gebäudefassaden mit Pflanzen begrünen. Das hat der Umweltausschuss des Gemeinderats beschlossen.

Viel Verkehr, dichte Bebauung, versiegelte Flächen und wenig Vegetation - so sieht es in der Ulmer Innenstadt aus. Die Folge: Vor allem in den Sommermonaten wird es bei hohen Temperaturen schnell stickig. "Eingeschränkter Luftaustausch" und "Wärmeinsel" sind Beschreibungen dafür in der Vorlage des Umweltausschusses.

Lärmschutz und besseres Klima in der Stadt

Die Pflanzen an den Hauswänden sollen verhindern, dass sich Fassaden aufheizen. Außerdem können sie Schadstoffe aus der Luft filtern oder zum Lärmschutz beitragen. Jährlich will die Stadt Ulm 50.000 Euro in das Projekt investieren.

"Das Programm der Stadt Ulm zur Förderung der Fassadenbegrünung ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas und des Wohnumfeldes, insbesondere in der Innenstadt, aber auch zur Erhöhung der Artenvielfalt in der Stadt."

Beschlussvorlage des Umweltausschusses

Gefördert werden Begrünungen an Häusern in der Ulmer Innenstadt sowie in Teilen der Ulmer West- und Oststadt. Dafür gibt es maximal 1.500 Euro pro Gebäude.

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