Künstler schreibt mit Stift in der Hand (Foto: SWR, Vivian Bux)

Künstler will mit Performance an Holocausopfer erinnern Ulmer Stadthaus: Striche gegen das Vergessen

Im Ulmer Stadthaus erinnert am Donnerstag ein Künstler an die Opfer des Holocausts. Mit simplen Strichzeichnungen will Marc Hautmann auf die Tragweite des Verbrechens hinweisen.

Der in Neu-Ulm geborene Künstler Marc Hautmann macht für jedes Opfer des Holocausts einen Strich auf einen Block. Jeden Tag 14.000 Striche und das seit Mai. Bis er auf die gesamte Opferzahl von 6,3 Millionen Menschen kommt, wird er nach eigenen Angaben 450 Tage brauchen.

Dauer

Aktion "Todesfuge" im Science Park

Im Rahmen der "Ulmer Friedenswochen“ war Hautmann von 10:00 bis 12:00 Uhr im Stadthaus in Ulm. Dort konnte man sich auch mit dem Künstler über seine Performance unterhalten. Weitere Termine im Rahmen der Friedenswochen sollen folgen.

Begonnen hat der 44-Jährige mit seiner Aktion "Todesfuge“ bei einer Ausstellung im Ulmer Science Park, die vor kurzem zu Ende ging. Während der "Ulmer Friedenswochen" ist der Künstler mit seiner Langzeit-Performance bis Ende September nun in der Stadt.

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