Konjunkturbericht der IHK Wirtschaft im Raum Ulm spürt internationale Handelskonflikte

Die weltweiten Handelskonflikte machen den Unternehmen im Raum Ulm zu schaffen. Das ist das Ergebnis des neuesten Konjunkturberichts der Industrie- und Handelskammer (IHK).

Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen schätzen ihre Situation zwar weiterhin als gut ein, so ein Sprecher der IHK. Aber: Die Stimmung habe sich im Vergleich zum letzten Bericht zu Jahresbeginn deutlich verschlechtert. Viele Unternehmen beschreiben ihre gegenwärtige Lage als befriedigend. Bei der vorangegangenen Umfrage gab es noch häufiger das Urteil "gut".

Eine Kurve über die Konjuntureinschätzungen der Unternehmen im Raum Ulm (Foto: Pressestelle, Industrie- und Handelskammer Ulm)
Der Verlauf des Konjunkturklimaindexes über die vergangenen etwa 17 Jahre Pressestelle Industrie- und Handelskammer Ulm

Aussichten verschlechtern sich

Die Kammer gibt die Handelskonflikte zwischen den USA und Europa, zwischen den USA und China und das Chaos um den Brexit als Hauptgründe an. Auch machen sich die weltweit rückläufigen Investitionen bei hiesigen Firmen bemerkbar, es gebe weniger Aufträge aus dem In- und Ausland. Die Aussichten für die kommenden zwölf Monate fallen ebenfalls schlechter aus.

Das liege daran, dass weniger Aufträge eingingen. An der Umfrage haben sich laut IHK 165 Unternehmen aus dem Kammergebiet beteiligt.

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