Halbfinale im WFV-Pokal Reutlingen gegen Ulm: Polizei in Alarmbereitschaft

Heute Abend treffen die Fußballer von Reutlingen und Ulm im WFV-Pokal aufeinander. Das Spiel steht unter besonderer Beobachtung, weil es in der Vergangenheit immer wieder Ausschreitungen gab.

Der Vorstand des SSV Ulm 1846 Fußball, Thomas Oelmayer, rechnet mit rund 800 Anhängern, die sich auf den Weg nach Reutlingen machen werden. "Ein bisschen Bauchweh" habe er schon, weil sich "nicht alles verhindern" lasse. Mehrere Hundertschaften der Polizei werden die Fußballfans wohl zum Stadion an der Kreuzeiche in Reutlingen begleiten und dort beobachten.

Polizisten stehen vor dem Fußballspiel des DFB-Pokals SSV Ulm in der Innenstadt (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Hundertschaften der Polizei werden die Fußballfans zum Stadion begleiten (Archivbild) Picture Alliance

Die Verantwortlichen beider Vereine hatten in einem offenen Brief die Zuschauer zu einem gewaltfreien Fußballfest aufgerufen. Straftaten würden mit allen Mitteln verhindert und verfolgt.

Ausschreitungen vor drei Jahren

Vor drei Jahren hatten Ulmer Fans in einem Derby das Spielfeld gestürmt. Die Reutlinger wiederum hatten mit weiteren Provokationen auch außerhalb des Stadions für Polizeieinsätze gesorgt. Eigentlich, so Oelmayer, gebe es aber für die Rivalität keinen besonderen Grund.

Vorstand des SSV Ulm 1846 Fußball, Thomas Oelmayer (Foto: SWR, Uli Zwerenz)
Der Vorstand des SSV Ulm 1846 Fußball, Thomas Oelmayer, rechnet mit rund 800 Anhängern aus Ulm Uli Zwerenz

Rein sportlich geht der Regionalligist SSV Ulm als Favorit in die Partie gegen den Oberligisten. Im zweiten Halbfinale spielt der Verbandsligist TSV Essingen (Ostalbkreis) gegen das Oberligateam des SGV Freiberg (Kreis Ludwigsburg). Der Sieger des WFV-Pokals qualifiziert sich für den DFB-Pokal.

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