Oberbürgermeisterwahl im November Gmünder OB Arnold will nicht Rathauschef in Stuttgart werden

Der Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold (CDU) kandidiert nicht bei der OB-Wahl in Stuttgart. Das gab der 61-Jährige am Mittwochnachmittag bekannt.

Porträt eines Mannes in Anzug (Gmünder OB Richard Arnold) (Foto: Ingrid Hertfelder)
Richard Arnold, Oberbürgermeister in Schwäbisch Gmünd, will nicht bei der OB-Wahl in Stuttgart kandidieren. Ingrid Hertfelder

Ende vergangenen Jahres hatte sich Arnold erstmals zum Thema Kandidatur geäußert. Die "Remszeitung" hatte damals berichtet, dass Arnold von führenden CDU-Politikern im Land und im Bund gefragt worden sei, ob er sich für die Stuttgarter OB-Wahl aufstellen lassen möchte. Auch im SWR-Interview hatte Arnold damals das Oberbürgermeisteramt in der Landeshauptstadt als "reizvolle Aufgabe" bezeichnet.

Arnold im SWR: "Stuttgart war mir noch nie egal"

Auch als der aktuelle Stuttgarter Oberbürgermeister, Fritz Kuhn (Grüne), im Januar dieses Jahres bekannt gab, nicht mehr für eine weitere Amtszeit kandidieren zu wollen, zeigte sich Arnold zurückhaltend. In einem SWR-Interview sagte Arnold damals allerdings: "Stuttgart war mir noch nie egal und die Landeshauptstadt hat mich schon immer beschäftigt. Ich habe ja da auch eine Zeitlang gewohnt."

Arnold machte in Asylpolitik Schlagzeilen mit "Gmünder Weg"

Richard Arnold ist seit 2009 Oberbürgermeister in Schwäbisch Gmünd. Er war bereits 2016 als CDU-Spitzenkandidat für das Amt des baden-württembergischen Ministerpräsidenten gehandelt worden, hatte damals aber abgelehnt. Der 61-Jährige gehört dem eher liberalen Parteiflügel der CDU an. Er hat in der Asylpolitik mit der Integration von Flüchtlingen Schlagzeilen gemacht, die als "Gmünder Weg" bekannt wurde.

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