Nach den Feiern bis in die Nacht Schwörmontag in Ulm: Polizei zieht positive Bilanz

Organisatoren und die Polizei haben eine friedliche Bilanz des Schwörmontags in Ulm gezogen. Das "Nabada" und die anschließenden Feiern im Stadtgebiet verliefen weitgehend ruhig.

Laut dem Organisator des "Nabada", Michael Schwender, gab es deutlich mehr Teilnehmer beim traditionellen Wasserumzug auf der Donau als im vergangenen Jahr. Möglicherweise mehr als 5.000. Es seien Gruppen aus dem ganzen Bundesgebiet angereist, auch aus Hamburg, sagte eine zuständige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung. Ein Themenboot sei gekentert, als es die letzten Meter wegen der langsamen Strömung geschleppt werden musste. Verletzt wurde niemand.

Müll in der Fußgängerzone von Ulm nach dem Schwörmontag (Foto: SWR, Maren Haring)
Das große Aufräumen am Dienstagmorgen: Es fällt tonnenweise Müll an Maren Haring

Bei den Feiern im Stadtgebiet mit tausenden Partygästen habe es 35 Vorfälle gegeben, berichtete die Polizei, meist Körperverletzungen und Drogenbesitz. Die Aufräumarbeiten nach den Feiern begannen noch in der Nacht. Wie viel Müll zusammengekommen ist, ist laut den Entsorgungsbetrieben noch nicht klar. In den letzten Jahren fielen meist um die 20 Tonnen an.

Bilder vom Schwörmontag:

Bilder vom Stadtfeiertag Schwur und Wasserumzug beim Schwörmontag in Ulm

Geschehen bei der Schwörrede am Schwörmontag in Ulm (Foto: SWR, Julia Greif)
Der Schwörmontag beginnt traditionell mit der Schwörrede. Um kurz vor 11 Uhr war am Schwörmontag auf dem Balkon des Schwörhauses alles vorbereit und die Bürger der Stadt warten auf Oberbürgermeister Gunter Czisch Julia Greif Bild in Detailansicht öffnen
Eine Stunde lang hat der OB Rechenschaft abgelegt über das vergangene Jahr Michael Binder Bild in Detailansicht öffnen
Und viele haben zugehört und dabei eigene Botschaften gesendet Julia Greif Bild in Detailansicht öffnen
Um 12 Uhr folgte der traditionelle Treueschwur des Oberbürgermeisters, begleitet vom Klang der Schwörglocke Michael Binder Bild in Detailansicht öffnen
Die Küfer waren mit ihrem traditionellen Bindertanz auch noch einmal dabei Julia Greif Bild in Detailansicht öffnen
Am Montagnachmittag fand der große Wasserumzug, das Nabada, auf der Donau statt. Mit Themenbooten und tausenden Teilnehmern. Volker Wüst Bild in Detailansicht öffnen
Die Strömung ließ den Hobby-Kapitänen viel Zeit, sich gegenseitig und auch das Publikum mit Wasser vollzuspritzen Volker Wüst Bild in Detailansicht öffnen
Es seien sogar Teilnehmer zum Beispiel aus Hamburg angreist Bild in Detailansicht öffnen
14 Themenboote waren unterwegs Julia Greif Bild in Detailansicht öffnen
Aber auch dieser "wilde Nabader" hatte was zu sagen Bild in Detailansicht öffnen
Und natürlich gab es Musik beim Nabada Julia Greif Bild in Detailansicht öffnen
In der ganzen Stadt waren die "Wilden" mit ihren Schlauchbooten zu sehen Monika Götz Bild in Detailansicht öffnen
Nach dem Nabada hat manches Boot dann einfach ausgedient Sabine Bauer Bild in Detailansicht öffnen
Am Abend wurde viel gefeiert, zum Beispiel auf der Dianawiese in der Ulmer Friedrichsau Maren Haring Bild in Detailansicht öffnen
Am Dienstagmorgen folgte dann das große Aufräumen Maren Haring Bild in Detailansicht öffnen
Jedes Jahr fallen etwa 20 Tonnen Müll an Maren Haring Bild in Detailansicht öffnen
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