Engpassanalyse der Agentur für Arbeit Mangel an Fachkräften in bayerischen Landkreisen nimmt zu

In den bayerischen Landkreisen der Region haben 2018 noch mehr Fachkräfte gefehlt als im Jahr zuvor. Das geht aus der aktuellen Engpassanalyse der Agentur für Arbeit in Donauwörth hervor.

Im Durchschnitt gab es in den Kreisen Günzburg, Dillingen, Donau-Ries und Neu-Ulm monatlich mehr als 3.000 offene Stellen. Im Jahr zuvor waren es demnach 17 Prozent weniger. Die Firmenchefs im Bau- und Medizinbereich mussten dabei besonders lange auf neue Fachkräfte warten. Aber auch im Lebensmittel- und Gastgewerbe vergingen häufig bis zu fünf Monate, bis eine Stelle besetzt war.

Drei Personen sitzen im Wartebereich der Bundesagentur für Arbeit hinter einem Aufsteller mit dem Logo der Agentur (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Larissa Schwedes/dpa)
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Um das Problem einigermaßen in den Griff zu bekommen sollen die Firmen laut Agentur selbst ausbilden oder ihre Angestellten weiter qualifizieren. Dafür gebe es genügend Projekte, heißt es. Als Fachkraft gilt man mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Bei Meistern und Technikern ist der Engpass allerdings noch wesentlich höher.

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