Michael Dambacher (Foto: Michael Dambacher)

Stichwahl um Amt des Oberbürgermeisters Michael Dambacher wird neuer OB von Ellwangen

Michael Dambacher hat sich am Sonntag bei der Stichwahl um das Ellwanger Oberbürgermeisteramt laut vorläufigem Endergebnis mit 65,65 Prozent der Stimmen gegen Matthias Renschler durchgesetzt.

Michael Dambacher (Foto: Michael Dambacher)
Michael Dambacher ist der Gewinner der Oberbürgermeisterwahl in Ellwangen. Michael Dambacher

Dambacher war als Favorit in die Wahl gegangen. Das CDU-Mitglied, das auch von den Freien Wählern unterstützt wird, hatte den Sieg beim ersten Wahlgang nur knapp verfehlt. Der 39-Jährige ist bislang Bürgermeister der 3.000-Einwohner-Gemeinde Bühlertann (Landkreis Schwäbisch Hall) und gebürtiger Ellwanger.

Sein Konkurrent Matthias Renschler (FDP) bekam dem vorläufigen Endergebnis zufolge 34,08 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl lag demnach bei 44,46 Prozent.

Das Rathaus von Ellwangen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Stefan Puchner/dpa)
Michael Dambacher zieht ins Rathaus von Ellwangen ein. picture alliance/Stefan Puchner/dpa

Erste Wahl im Mai

Beim ersten Anlauf zur Wahl am 26. Mai war Dambacher bereits auf 49,4 Prozent der Stimmen gekommen. Renschler von der FDP hatte damals 28,17 Prozent erhalten. Die damalige dritte Kandidatin, Sabine Heidrich (parteilos), kam auf 22,3 Prozent der Stimmen. Heidrich trat bei der jetzigen Wahl aber nicht wieder an - sie zog ihre Bewerbung nach dem ersten Wahlgang zurück. Von den mehr als 19.000 Wahlberechtigten beteiligten sich bei der ersten Wahl rund 62 Prozent.

Bisheriger OB hört nach 16 Jahren auf

Ellwangens bisheriger Rathauschef Karl Hilsenbek (parteilos) war nach rund 16 Dienstjahren nicht erneut angetreten. Zu den ersten Aufgaben im OB-Amt dürfte die Einarbeitung in das Konzept für die Landesgartenschau gehören, die Ellwangen 2026 ausrichten soll. Dafür müssen erhebliche Investitionen geplant und finanziert werden. Ein weiteres großes Thema für den neuen Oberbürgermeister dürfte die Zukunft der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge werden.

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