Mehrere Raupen, sogenannte Eichenprozessionsspinner an einem Baum (Foto: SWR)

Kampf gegen Eichenprozessionsspinner Kein Hubschraubereinsatz gegen Raupen in Gmünd

Im Raum Schwäbisch Gmünd werden dieses Jahr keine Hubschrauber zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners eingesetzt. Vor der Entscheidung des Landratsamtes hatte es Proteste gegeben.

Das großflächige Versprühen des Insektenmittels aus der Luft ist wegen möglicher Auswirkungen unter anderem auf Vögel und Fledermäuse umstritten. Anwohner des Taubentals in Schwäbisch Gmünd waren alarmiert und die Naturschutzverbände Nabu und BUND hatten ihre Bedenken geäußert.

Hubschraubereinsatz mit Schädlingsbekämpfungsmitteln (Foto: Pressestelle, Landratsamt Ostalbkreis)
Im Raum Schwäbisch Gmünd werden keine Hubschrauber zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners eingesetzt Pressestelle Landratsamt Ostalbkreis

Bedrohung durch Eichenprozessionsspinner

Das Landratsamt des Ostalbkreises hat nun auf die Proteste reagiert und Schwäbisch Gmünd von den Hubschrauberflügen ausgenommen. Der Eichenprozessionsspinner ist andererseits eine Bedrohung für die vielen Ausflügler im Taubental.

Die Stadtverwaltung bedauert deshalb die Entscheidung und prüft die Bekämpfung vom Boden aus. Das Landratsamt will in den nächsten Wochen bekanntgeben, wo genau im Ostalbkreis der Hubschrauber zum Einsatz kommen wird.

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